Unterschied functional training – geführtes Maschinentraining

Entscheidend für einen optimalen Bewegungsablauf ist das richtige Verhältnis Bewegung und Stabilität.

Fußgelenk, Hüftgelenk – Mobilität.
Kniegelenk, Rumpfgelenk – Stabilität.

Erfüllen Fußgelenk und Hüftgelenk nicht die Voraussetzung – wenig Kraft, schlechte Proprizeptoren, müssen Knie und Rumpf das ausgleichen – d. h. ein Mangel an Stabilität führt zu Überlastung und das rächt sich dann.

Geführte Maschinen ersparen einen Trainer. Man setzt sich dazu meist auf einen Stuhl und führt dann Bewegungen aus. Stabilisieren muss man dabei kaum. Der Rücken lehnt sich an, braucht nicht mitzuarbeiten. Noch dazu findet die Bewegungsausführung in der offenen Kette statt. D.h. die Beine haben keinen Bodenkontakt. Die Kraftübertragung findet nicht so statt, wie sie normalerweise bei den meisten Sportart stattfindet. Beim Laufen hat man halt die Füße am Boden und Knie und Rumpf sollen stabilisieren.

Vorteil vom geführten Maschinentraining ist, dass man mehr Gewicht aufladen kann. (man muss ja nichts Stabilisieren), Nachteil ist das es nicht funktionell ist. Vorteil ist auch, man kann geführte Maschinen gut in der Reha einsetzen, wenn man bewusst ein Gelenk, Muskel isoliert trainieren will.

Funktionelles Training ist Training mit möglichst viel Gelenk und Muskelbeteiligung.

Ziel des funktionellen Trainings ist es, diese Schwachstellen aufzudecken und auszugleichen, bevor die Leistungsfähigkeit gemindert wird oder eine Verletzung entstehen kann.

Es dauert ziemlich lang bis die veränderte Bewegungsführung sich normal anfühlt und im Unterbewusstsein gefestigt ist. 1000 bis 10000 Wiederholungen.

Arme und Beine sollen sich bewegen können ohne dass die Wirbelsäule kompensieren muss. Die Kraft soll ohne Energieverlust vom Boden aus durch Hüfte und Wirbelsäule gehen. Wenn der Rumpf nicht stabilisieren kann, bzw zum Ausgleich gezwungen ist kostet es Energie.

Der untere Rücken muckt auf, wenn die Bauchmuskulatur nicht in der Lage ist die Rotation zwischen ersten und fünften Lendenwirbel zu kontrollieren. Im Gegensatz zur Lendenwirbelsäule soll die Brustwirbelsäule beweglich sein.